Bericht zur Wanderung am 9. März 2025:
Große Frühjahrswanderung im Schussentobel
Bei herrlichem Frühjahrswetter und entsprechend der Jahreszeit
fast zu hohen Temperaturen starteten wir unseren LandGang wie
geplant am Sportplatz in Mochenwangen.
Eine stattliche Wandergruppe von 24 Teilnehmern – was den
Wanderführer natürlich sehr freute - pilgerte zuerst Richtung Orts-
Mitte zur noch jungen Kirche “Mariä Geburt“.
Nun ging es über die Südbahn und anschließend unter dem Freuden-
berg in Richtung Durlesbach.
Die sommerlichen Temperaturen und der noch ausbaufähige
Fitnessstand machte einigen Mitwanderern etwas zu schaffen,
weshalb ein paar TN die Abkürzung zum “Kulturbahnhof Durles-
bach“bevorzugten. Der Großteil war aber tapfer und wanderte bergan
auf dem schönsten Teil der Wanderstrecke durch den Altdorfer
Wald in Richtung Reute. Im angenehmen Halbschatten der Bäume
ging es dann hinunter zum Durlesbach und dann weiter zum gleich-
namigen Bahnhof. Dort war dann die Wandergruppe wieder vereint
und konnte gemeinsam eine Jause einnehmen. Wanderführer Kurt
berichtete noch von der Bahnhistorie der Königlich Württembergische
Staatseisenbahne, vom Ausbau der 2. Schiene Anfang 20 Jhd. und
von der aktuellen “3 Schiene“ bzw. von der Elektrifizierung der Süd-
bahn, welche nach 4-jähriger Bauzeit am Nikolaustag 2021 feierlich
seiner Bestimmung übergeben wurde. Das gemeinsame Lied “Auf der schwäbischen Eisenbahne“, welche alle vom Grundschulunterricht 😉
her noch kannten, war natürlich in Durlesbach ein Muss!
Danach ging es von diesem Kulturbahnhof über die Schussen, welche bekanntlich nach knapp 60 km im Eriskircher Ried in den Bodensee mündet, auf der anderen Seite flussabwärts wieder gen Mochenwangen.
Mit der fallenden Geografie und mit den wohltuenden Rauscheklänge der Schussen bekam die Wandergruppe plötzlich ihre “zweite Luft“ und es ging relativ flott Richtung Ausgangspunkt. Auf dieser Teil-strecke wurden die Teilnehmer vom Wanderführer noch mit ein paar Informationen zum Wasserkraftwerk Holzschleife, Nutzen und Betrieb eines Holz-Nasslagers sowie zum dort beheimateten Eisvogel (St. Martins- oder Königsfischer) versorgt. Vom “Felsenbädle“ aus marschierten wir an der 2015 stillgelegten Papierfabrik vorbei wieder zum Startpunkt.
Alle an der Wanderung beteiligten Personen ließen es sich nicht nehmen und gingen noch mit zur Einkehr in das Gasthaus Adler in Jettkofen.
Für den schönen Sonntag und das tolle Miteinander bedankt sich der
Wanderführer ganz herzlich bei allen Teilnehmern.